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Mettmenalp/Garichtisee - Berglimattsee - Berglialp (Übernachtung) - Matt - Engi - Schwanden
Website:
http://www.topin.travel
«Der spinnt! Zum baden geht man doch nach Bad Ragaz!», hiess es vor 15 Jahren im Glarnerland, als der Alpbesitzer Heinrich Marti anfing, Wellness in Form von warmen Molkenbädern anzubieten. Mittlerweile hat es sich bis weit ins Mittelland herumgesprochen, dass auf der Berglialp eine originelle Form von sanftem Tourismus mit viel Swissness praktiziert wird. Der schnellste Weg dorthin beginnt in Matt und führt eine gute Stunde lang steil aufwärts (fürs Gepäck gibts eine Seilbahn). Der landschaftlich interessantere Weg führt über den Garichtisee und die Berglimatt. Von der Bergstation der Seilbahn Mettmen (ob Schwanden) gelangt man ins älteste Wildschutzgebiet Europas. Vor 461 Jahren ist die Region um den 2794 Meter hohen Kärpf vom damaligen Glarner Landammann Joachim Bäldi unter Schutz gestellt worden. Das zahlt sich bis heute aus: Kaum an einem anderen Ort in der Schweiz gibt es so viele Steinböcke, Gämsen oder Murmeltiere. Auch die Pflanzen gedeihen prächtig. Manche Arrangements in blau, orange, gelb, weiss und grün sehen aus wie aus dem Blumenladen. Wer sich auf dieser Strecke beeilt, ist selber schuld, denn das Verweilen wird hier oben reichlich belohnt. Schon kurz nach dem Stausee Garichti laden malerische Felsbrocken mit blühenden Alpenrosen dazwischen zum Picknicken. Ab der Berglimatt bilden die Pfiffe der Murmeltiere den Soundtrack zum Wandern. Sehenswert ist auch die Quelle des Berglibaches. Auf diesem Flecken Land wachsen Moose, Gräser und reichlich Schnittlauch in starken Farben. Abends geniesst man auf der Berglialp ein heisses Bad (verschiedene Aromen stehen zur Auswahl). Die Aussicht aus den Holzzubern ist fantastisch. Nach einer Übernachtung im Massenlager gelangt man auf einem Zickzackkurs durch den steilen Boligenwald nach Matt. Von dort aus führt der Suworow-Weg bis nach Schwanden. Kategorie: Bergwanderung Höhendifferenz: 695m Zeit: 6h Max. Höhe: 2154 M.ü.M. Länge: 19.9 km Schwierigkeit: mittelschwer
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