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Wanderung Malerisches Seeufer und prächtige Aussicht



Pfäffikon ZH - Seegräben - Robenhuserriet - Kempten - Wagib - Rosinli - Adetswil

Kategorie: TourenWanderungen Wanderungen    - Region: Zürich, Schweiz    Zürich, Schweiz    Karte

Website: http://www.topin.travel

Die Landschaft im Dreieck Bubikon - Fehraltdorf - Gossau liegt erhöht und ist genug weit weg vor den südlichsten Hügeln der Voralpen. Die Zürcher Oberländer blicken deshalb über Albis, Höhronen und Stöcklichrüz hinweg tief in die Alpen hinein. Speziell im Frühling bilden die vielen schneebedeckten Zacken am Horizont einen spektakulären Kontrast zu den grünen Matten und Wäldern im Vordergrund. Vom Pfäffiker Bahnhof aus nimmt man den direkten Weg zum See. Ein gekiester Weg führt einem in eine geschützte Ufer und Moorlandschaft. Wegmarken auf der Wanderung durch die fast unberührte Landschaft sind die rustikal-romantische Seegräber Badeanstalt, das malerische Seegräben und das weite Robenhuserriet. Auf dem Weg durchs Robenhuserriet hat man das Rosinli im Visier, das man zum Abschluss der gut dreistündigen Wanderung «besteigen» wird. Der Weg zum beliebten Ausflugsrestaurant führte früher grössten teils über Nebenstrassen. Der Verein Zürcher Wanderwege hat im Jahr 2008 einen neuen Weg gebaut und ausgeschildert. Nach der Ausliker Badeanstalt führt er zwar ins nicht eben ansehnliche Zentrum von Kempten. Doch anschliessend schlängelt er sich entlang von Tobeln und Waldrändern hinauf nach Wabig. Dieser unberührte Weiler mit seinen alten Bauernhäusern liegt traumhaft. Weil man jetzt schon auf fast 800 Metern über Meer ist, sieht man noch weitere Alpengipfel. Noch spektakulärer ist die Aussicht von der Terrasse des Bergasthauses «Rosinli» aus. Zwischen dem Mürtschenstock (Südosten) und dem Pilatus (Südwesten) sind rund 100 Alpengipfel zu sehen. Speziell Eiger, Mönch und Finsteraarhorn sind bestens zu sehen.

Eine Frage ist noch zu klären: Zwar gibt es im Zürcher Oberland eine ganze Menge von unkonventionellen Orts-, Berg- und Flurnamen: Türli, Neu York, Orn, Nübruch und so weiter. Doch selbst in dieser Reihe wirkt das Rosinli speziell. Wie kommt es also dazu, dass ein Restaurant und mit ihm ein Berg so benannt wird? Die Antwort: In den 60erJahren wirtete hier oben ein Mann, dessen Frau Rosanna hiess. Ihr zu ehren soll er diesen Ort «Rosinli» genannt haben.

Kategorie: Wanderung
Höhendifferenz: 307m
Zeit: 3.5h
Max. Höhe: 826 M.ü.M.
Länge: 12.2 km
Schwierigkeit: leicht
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Basis-Eintrag. 504 Aufrufe seit dem 14. November 2011. Letzte Änderung am 24. Mai 2012.
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