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Sedrun - Disentis
Website:
http://www.topin.travel
Die Tour führt zum grossen Teil auf dem Trassé der Senda Sursilvana. Diese beliebte Wanderung enthält alle Schwierigkeitsgrade, die das Bergwandern attraktiv, vielseitig und naturnah machen. Die Strecke der Senda Sursilvana ist durchgehend auf den gelben BAW-Wegweiser mit «SENDA SURSILVANA» markiert. Mit Hilfe der GPS-Geräte und den Kartenausschnitten von GEO-Tracks finden Sie ohne Probleme die einzelnen Objekte. Die Rhätischen Bahn (RhB) bringt den Wanderer von Ilanz nach Disentis und von dort geht es weiter mit der Matterhorn Gotthardbahn (MGB) nach Sedrun. Am Besten bringen Sie Ihr Gepäck ins Hotel und beginn die erste Etappe bei der Bahnstation Sedrun. Von der Bahnstation Sedrun aus wandern Sie dem Bahngeleise entlang in Richtung Rueras bis ins Val Strem. Dort stösst der Wanderer auf das Passivhaus in Rueras. Der Weg führt weiter nach Camischolas, wo er in die Oberalpstrasse einmündet. Dieser Strasse entlang in Richtung Disentis stösst der Besucher auf das Infozentrum der Alp Transit Gotthard AG. Das Infozentrum informiert die Besucher in eindrücklicher Art und Weise über den Gotthard Basistunnel. Bevor Sie zum Dorfausgang Richtung Disentis gelangen, zweigen Sie beim äussersten Dorfquartier nach links in die Via dil Bogn ein und folgen ihr bis zum Bogn Sedrun. Der Architekt Arthur Loretz erstellte ein Erlebnisbad, an dem Kinder und Erwachsene Gefallen finden. Dann geht es weiter hinauf bis zur Eisenbahnbrücke der Matterhorn Gotthardbahn (MGB). Danach führt der Weg ein kurzes Stück der Bahnlinie entlang vorbei am Wald Sedrun nach Sedrun-Bugnei. In Bugnei gelangen Sie auf einem äusserst gut ausgebauten Naturwanderweg nach Mompé-Tujetsch. Von Mompé-Tujetsch aus führt die Senda Sursilvana im offenen Gelände durch Maiensässe nach Segnas, wo Sie das Dorf durchqueren, immer den Wegmarkierungen folgend, um nach Acletta und nach Disentis zu gelangen. Am Beginn der Via Acletta steht das Haus aus Stroh, das vom Architekten Werner Schmidt erbaut wurde. Es handelt sich um das erste zweigeschossige Strohhaus, das in der lasttragenden Bauweise erstellt wurde. Das Gewicht des Gebäudes ruht dabei vollständig auf den Strohballen. Der Via Acletta entlang in Richtung Oberalpstrasse tritt die aus der Feder der Architekten Fanzun und Söhne stammende Reka-Siedlung ins Blickfeld. Die viergeschossigen Wohnhäuser lehnen sich in Bezug auf Proportionen und Grundrisse an Walserhäuser an. Auf der Oberalpstrasse angelangt, führt der Weg weiter rechts abbiegend auf die Via Cons und bis zur Casa da Tgira Sursassiala (Alters- und Pflegeheim). Im Jahre 1993 planten die Architekten Markus Gross & Werner Rüegg das Pflegeheim. Die Architektur dieses Neubaues überzeugt durch ihre Einfachheit. Weiter führt die Route zum Gebäude der Graubündner Kantonalbank. Dieses Gebäude fällt durch seine schwarze Rechteckform auf. Es verkündet den Elementarismus in der modernen Architektur. Über die Lukmanierstrasse in Richtung Dorfzentrum stossen Sie an der Oberalpstrasse auf das jüngste Werk des Architekten Gion A. Caminada, das Mädcheninternat des Klosters Disentis. Unter flachem Walmdach ruht ein italienisierend kompakter Kubus in verputztem Mauerwerk. Mit der Bahn gelangen Sie wieder bequem nach Sedrun zurück. Kategorie: Wanderung Höhendifferenz: 101m Zeit: 3h Max. Höhe: 1442 M.ü.M. Länge: 11.6 km Schwierigkeit: leicht
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