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Kunstroute Verblüffende Architektur



Piazza Nosetto - Castelgrande - Centro amministrativo - Palazzo Franscini - Bagno pubblico - Centro tennistico - Chiesa del Sacro Cuore - Stazione - Centro postale - Piazza del Sole - Pedevilla - Giubiasco - Piazza Nosetto

Kategorie: TourenWanderungen Wanderungen    - Region: Kanton Tessin, Schweiz    Kanton Tessin, Schweiz    Karte

Website: http://www.topin.travel

In Bellinzona, dessen Wehranlagen dank dem Genie der mittelalterlichen Festungsbauer zum Weltkulturerbe gehören, leben alte und neue Architektur unmittelbar nebeneinander. "Castelgrande" ist der Ausgangspunkt eines einzigartigen städtebaulichen Dialogs von Leistungen der hervorragendsten Tessiner Architekten des zwanzigsten Jahrhunderts. Vom Weg über die Wehrmauer her sieht man den imposanten runden Verwaltungsbau, den Mario Botta (1) entworfen hat. Danach gelangt man zum "Palazzo Franscini" (2), einem Werk des Architekten Luca Ortelli, in dem (einmalig für die Schweiz) fünf kulturelle Institutionen untergebracht sind. Wenn wir zu den Erholungszonen längs dem Fluss Ticino weiterspazieren, stossen wir auf das Freibad (3), das die Architekten Aurelio Galfetti, Flora Ruchat-Roncati und Ivo Trümpy projektiert haben. Hier finden wir einen herrlichen sommerlichen Erholungsraum im Grünen, umgeben von den Tennisanlagen (4) des Aurelio Galfetti und dem Sportzentrum mit Hallenbad und Kunsteisbahn. Am andern Ende der Passerelle über die "Via Mirasole" erkennt man den rot gekachelten Bau des ehemaligen Gymnasium von Alberto Camenzind. Weiter nördlich stehen die Siedlung "al Vallone" von Roberto Bianconi und die Gebäude der neuen Mittelschulen von Livio Vacchini inmitten einer grossen Landwirtschftsfläche, welche für die Entwicklung der Stadt im einundzwanzigsten Jahrhundert vorgesehen ist.
Auf dem Rückweg zum historischen Zentrum erreichen wir in wenigen Minuten die Kirche "Sacro Cuore" (5) von Rino und Carlo Tami und das Postzentrum (6) am "Viale Stazione", entworfen von Angelo Bianchi, Aurelio Galfetti und Renzo Molina. Von der "Piazza del sole" (7) her - konzipiert von Livio Vacchini - erblicken wir den "Palazzo Fabrizia" von Luigi Snozzi und Livio Vacchini, Sitz des Instituts für biomedizinische Forschung IRB. Jenseits der Festungsmauer, welche den Platz abschliesst, öffnet sich die kleine "Piazzetta Mario della Valle", von der her ein Gang in den Fels getrieben wurde, welcher gewissermassen zum dritten Turm von Castelgrande führt: Zum Schacht des Lifts, mit dem man bequem zur Burganlage hinauf gelangt. Die Route führt weiter zur "Via Lugano", von der her man den Büro- und Wohnkomplex erkennt, für den Mario Botta mit dem "Marble Architektural Award" ausgezeichnet wurde. Im Verlauf des weiteren Spaziergangs nach Giubiasco durchqueren wir die Wohnquartiere von "Ravecchia" und "Pedevilla" mit repräsentativen historischen Villen, rustikalen Häusern und Neubauten von hoher architektonischer Qualität. Das Zentrum von Giubiasco hat in den letzten Jahren eine radikale Entwicklung durchgemacht. Im Auftrag der Gemeinde hat Lorenzo Custer die ganze Umgebung der "Piazza Grande" (8) neu durchdacht und wegweisende Lösungen zur Verkehrsberuhigung realisiert. Auf dem Platz findet alle zwei Jahre eine Kunstausstellung unter freiem Himmel statt.


Sehenswürdigkeiten:

1 Verwaltungsgebäude
2 Palazzo Franscini
3 Freibad
4 Tenniscenter
5 Kirche "Sacro Cuore"
6 Post
7 Piazza del Sole
8 Piazza Grande, Giubiasco

Kategorie: Kunstroute
Höhendifferenz: 84m
Zeit: 3.5h
Max. Höhe: 277 M.ü.M.
Länge: 9.3 km
Schwierigkeit: sehr leicht
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Basis-Eintrag. 569 Aufrufe seit dem 14. November 2011. Letzte Änderung am 23. Mai 2012.
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