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Bergwanderung Smaragdweg Tessin-Provinz Varese: Etappe 12



Novaggio - Bombiasco - Astano - Passo di Monte Faeta - Monte Lema. Bitte folgen sie den offiziell gekennzeichneten Wegen: - Alpe di Paz - Astano - Nerocco - Bombinasco - Laghetto di Astano - Forcola - Monte Lema

Kategorie: TourenBergwanderungen Bergwanderungen    - Region: Tessin, Schweiz    Tessin, Schweiz    Karte

Website: http://www.topin.travel

Diese Etappe führt sie vom Dorf Novaggio über Astano zum Gipfel des Monte Lema, wo sie eine atemberaubende Sicht auf die südlichen Täler des Tessins und den Luganer See, sowie die Täler der Region Luino und den Lago Maggiore haben. In der Ferne sind die Graubündner- und Berner Alpen zu erkennen, wie auch die Walliser Gipfel, die Po-Ebene und Mailand.

Vom Kirchplatz in Novaggio (Via Fausto Buzzi) nehmen sie die Via Giuseppe Bertoli auf der rechten Seite und die sogenannte Al Funtanòn Allee. Anschliessend gehen Sie rechts auf die Ara Ca d'La Gasse und wieder links auf die schmale Ra Streccia Gasse. Folgen Sie den Schildern Richtung "Pissarotino". Am Ende des Dorfes stehen die ersten offiziellen Informationstafeln mit Wegbeschreibung zur Alpe di Paz. Die Asphaltstrasse endet und geht in einen unbefestigten Feldweg über, der in den Wald führt. Am Ende des Pfades, dort, wo er wieder mit der Asphaltstrasse zusammentrifft, folgen Sie den Wegweisern nach "Astano-Necco-Bombinasco". Der Weg links hinunter führt Sie nach etwa 200m zur Alpweide "Alpe di Paz", einer schönen Lichtung zwischen Kastanien und Buchen. Der Weg führt weiter durch den Wald Richtung Astano. Es geht hinauf und hinab durch drei Täler nach Astano in der Region Ronchi. Von dort laufen Sie zum Dorfzentrum und zum Restaurant Elvezia, wo Sie links gehen und einen kleinen Abstecher zu dem Astano Teich machen können. Folgen Sie einfach den Schildern nach "Laghetto" (kleiner Teich) und erreichen so den kleinen, natürlich entstandenen See. Zwischen März und Oktober können Sie an seinen Ufern rasten. Wenn Sie Richtung Monte Lema wandern wollen, kehren Sie zurück zum Restaurant Elvezia und gehen rechts auf die Allee, den Schildern nach "Forcola-Monte Lema" folgend. Astano hinter sich lassend erreichen Sie einen malerischen Pfad, der in den Wald führt. Hinter der Region Bergin, dort, wo sich der Weg teilt, gehen Sie links Richtung Forcola. Nun beginnt der anspruchsvollste Abschnitt der Etappe: Nach einem langen und steilen Aufstieg erreichen Sie den Gipfel des Monte Lema mit seiner fantastischen Panoramaaussicht. Sollten Sie noch etwas Energie übrig haben, können Sie auf den höchsten Gipfel des Berges steigen, wo am 16. August 1934 ein grosses Kreuz errichtet wurde.

Wegbeschreibung: Cinzia Summermatter



Landschaft:

Die Fläche von Malcantone ist zu 67% bewaldet. Mannigfaltige Landschaftsstrukturen, zusammen mit den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen, begünstigten die Ausbildung einer hohen biologischen Vielfalt.

In den Bergregionen finden sich in erster Linie Buchenwälder und Weideland, sowie ausgedehnte Birkenhaine, die an Lichtungen mit Mehlbeeren angrenzen. In extensiv genutzten Weiden kommen Adlerfarn und Besenginster häufig vor. Ebenfalls weit verbreitet sind saure Trockenrasen mit Borstgras.
Zwei Pflanzengesellschaften, auf 800-1400 m.ü.M. bzw. 1400-1700 m.ü.M., dominieren: Auf sauren Magerböden ist dies die Schnee-Hainsimse. Auf weniger sauren und schattigen Böden dominiert unter den Bäumen der Bergahorn (Quelle: Roland Hochstrasser, Geografia del Malcantone).


Fauna und Smaragdarten:

Fische: Finte (Alosa fallax lacustris), Frauennerfling (Rutilus pigus), Italienische Nase (Chondrostoma soetta)
Amphibien: Italienischer Springfrosch (Rana latastei), Alpen-Kammmolch (Triturus carnifex)
Vögel: Habicht (Accipiter gentilis), Gebirgsstelze (Motacilla cinerea), Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus), Alpensteinhuhn (Alectoris graeca), Kuckuck (Cuculus canorus), Birkhuhn (Tetrao tetrix), Wanderfalke (Falco peregrinus), Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapillus), Turmfalke (Falco tinnunculus), Uhu (Bubo bubo), Eisvogel (Alcedo atthis), Wasseramsel (Cinclus cinclus), Schwarzmilan (Milvus migrans), Grünspecht (Picus viridis), Schwarzspecht (Dryocopus martius), Sperber (Accipiter nisus), Dorngrasmücke (Sylvia communis), Haubentaucher (Podiceps cristatus), Wendehals (Jynx torquilla)
Fledermäuse: Grosse Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum), Grosses Mausohr (Myotis myotis)

Weitere interessante Arten:
Säugetiere: Fuchs, Dachs, Gämse, Rothirsch, Wildschwein


Weitere Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt der Region:

- Roland Hochstrasser, Geografia del Malcantone: Studie über Natur und Landschaft der Region (regionemalcantone.ch/pdf/geografia.pdf)


Schutzgebiete, WWF-Smaragd-Kandiatsgebiete, NATURA2000:

- Die Region ist ein prioritäres Schutzgebiet des europäischen Alpenprogrammes des WWF



WWF Tipps für Wanderer:

Wanderer sollten über eine Karte im Massstab 1:25'000 verfügen und jede Etappe sorgfältig planen. Empfohlen ist leichte, aber robuste Bekleidung und Ausrüstung. Sie sollten ausreichend Verpflegung und Getränke mit sich führen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, regionale und biologische Produkte von Bauernbetrieben oder Restaurants entlang des Weges zu probieren. Hinterlassen Sie keinen Abfall, pflücken Sie keine Blumen, nehmen Sie keine Steine mit und verlassen Sie die sicheren, markierten Wege nicht, damit die empfindliche Tier- und Pflanzenwelt nicht gestört wird.

Kategorie: Bergwanderung
Höhendifferenz: 1184m
Zeit: 6h
Max. Höhe: 1560 M.ü.M.
Länge: 13.8 km
Schwierigkeit: mittelschwer
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