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Wanderung Freiämterweg (1): Othmarsingen - Schongau



Othmarsingen - Hendschiken - Dottikon - Dintikon - Villmergen - Hilfikon - Sarmenstorf - Bettwil - Ober-Schongau

Kategorie: TourenWanderungen Wanderungen    - Region: Aargau, Schweiz    Aargau, Schweiz    Karte

Website: http://www.topin.travel

Beim Verlassen des Bahnhofs Othmarsingen informieren wir uns an der Informationstafel rechterhand der Treppe und wählen die Bergroute Richtung Lindenberg. Der Abstieg führt zur Bünz, dann queren wir die Hauptstrasse und gelangen zur alten Mühle (Infotafel). Hier stand wohl schon zu Zeiten der Habsburger eine Kornmühle. Der idyllisch gelegene Weg führt entlang einer Hecke und schliesslich durch das stille Dorf Hendschiken (Bus/Infotafel) und weiter, der Bünz folgend und an der Tieffurtmühle (Infotafel) vorbei, mitten in den Ortskern von Dottikon (Bus). Wir bleiben dem Bachverlauf bis zum Tierpark treu und gelangen so in ein Industrieareal beim Bahnhof SBB Dintikon-Dottikon (Infotafel). Wir queren nun das Tal, in dem 1712 der 2.Villmergerkrieg tobte (Infotafel), überqueren die stark befahrene, gefährliche Hauptstrasse Nord-Süd des Freiamts und gelangen in Dintikon (Bus) an den Fuss der nördlichen Ausläufer des Lindenbergs. Die 330 m Höhendifferenz bis hinauf zum Grossmoos lohnen sich: Die Aussicht in den Grossraum Unteres Bünztal ist zauberhaft. Der sanfte Abstieg im Wald zur Kirche Villmergen hinunter ist reine Erholung. Die berühmte neugotische Kirche (Infotafel) mit ihrer uralten Friedhofskapelle laden zum Besuch. Von Villmergen aus ist der Bahnhof Wohlen SBB mit dem Bus leicht zu erreichen. Wir aber wandern durch quellenreiche Waldpartien in Richtung Hilfikon weiter, vorbei an einem Burghügel und an Wasserfuhren. Dem steilen Abstieg nach Hilfikon (Bus) folgt ein ebensolcher Aufstieg, vorbei am altehrwürdigen Schloss (privat/Infotafel) mit seiner sehenswerten Schlosskapelle (öffentlich). Beim Schloss Hilfikon trennen sich die zwei Arme des Bergwegs (Westarm, z.T. luzernisch und Ostarm), um sich ganz im Süden beim Hof Grod wieder zu vereinigen. Wir wählen nun den westlichen Weg, dringen in den Wald nach Sarmenstorf ein und gelangen beim Übergang Sarmenstorf-Büttikon zur Wendelinskapelle (Infotafel). Hier sollen die sagenhaften Angelsachsen schon geruht haben. Nun folgt ein kurzer Aufstieg zum Chilenwinkel (Aussichtspunkt) und schliesslich der Eintritt in einen ausgedehnten Wald. Schon zu Beginn ein weiterer Höhepunkt: Das jungsteinzeitliche Gräberfeld im Zigiholz (Infotafel). Eine gute Viertelstunde später folgen die überdachten Ruinen eines römischen Gutshofs (Infotafel). Nun geht es über die weiten Wiesen gegen Bettwil (Bus), wo im Gemeindehaus eine Gesellschaftsscheibe aus dem 16.Jahrhundert bewundert werden kann (Infotafel). Es ist nicht mehr weit bis ins luzernische Oberschongau, wo die sehenswerte Wallfahrtskapelle St.Ulrich steht (Infotafel/Bus). Der Bus führt hinunter ins liebliche Seetal mit dem Hallwiler- und dem Baldeggersee.

Kategorie: Wanderung
Höhendifferenz: 701m
Zeit: 6.5h
Max. Höhe: 745 M.ü.M.
Länge: 24.6 km
Schwierigkeit: leicht
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