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Chur Obere Au - Haldensteiner Brücke - Haldenstein - Ruine Haldenstein - Haldenstein Bushaltestelle
Website:
http://www.topin.travel
Dr Bus vu Chur, Linie 2 ab dem Churer Bahnhofplatz mit Ziel Obere Au, bringt Sie zum Ausgangspunkt dieser historischen Wanderung. Bei der Oberen Au, wo sich auch die Städtischen Sportanlagen mit Schwimmbad und Grillplatz befinden, durchqueren wir ein lichtes Wäldchen, vorbei an den Sandtennisplätzen zum CampAu. Die Plessur mündet hier in den Rhein. Überqueren Sie die Plessurbrücke und wandern am rechtseitigen Rheinufer nach Haldenstein (Spiel- und Grillplatz). Über die Rheinbrücke erreichen Sie das Dorf Haldenstein (Schloss Haldenstein und dr Bus vu Chur). Geschichte zum Schloss Haldenstein Am Südrand des Dorfes befindet sich das Schloss Haldenstein, das im frühen 16. Jahrhundert an Stelle eines älteren Steinhauses errichtet und 1544-48 durch Johann Jacob von Castion erweitert und prunkvoll ausgestattet wurde; u.a. mit einem reichen Täfer, das in den 1880er Jahren ins Ausland verkauft worden ist und heute im Schloss Köpenick bei Berlin bewundert werden kann. 1703 gelangte das Schloss in den Besitz der Familie von Salis. 1731 wurde es durch Gubert von Salis um ein Geschoss aufgehöht, 1732 aber durch einen Brand weitgehend zerstört und 1732/33 wieder instandgestellt. Von 1763-1771 war im Nordteil des Schlosses ein bedeutendes Seminar mit zeitweise bis zu 100 Schülern untergebracht, das später ins Schloss Marschlins bei Igis verlegt wurde. 1832 ging die Anlage an die Familie Salis-Soglio über, die es um 1900 umbauen liess. 1922 gelangte sie in den Besitz der Familie Batänjer und ist seit 1966 Eigentum einer Stiftung. 1986-1999 wurde das Schloss restauriert; heute dient es als Sitz der Gemeindeverwaltung Haldenstein und des Archäologischen Dienstes Graubünden. Seine Räumlichkeiten werden von der Stiftung für die verschiedensten Anlässe mietweise zur Verfügung gestellt. Durch das historische Dorf den Fahrweg hinauf zu 697 856 zur Ruine Haldenstein Geschichte zur Ruine Haldenstein Während des 12.Jh. teilten sich die 1180 urkundlich erwähnten Herren von Lichtenstein in zwei Linien auf. Der Zweig Lichtenstein behielt die gleichnamige Burg während die 1260 erstamals erwähnten Haldensteiner ihren Stammsitz oberhalb des Dorfes Haldenstein erbauten. Nach dem Aussterben des Lichtensteiner Zweiges ging deren Besitz an die Haldensteiner über. Ende des 14.Jh. starb das Geschlecht aus. Ab 1381 mehrere Besitzerwechsel. Zu Beginn des 16.Jh. befand sich die Burg im Besitz von Conradin von Marmals. Nach dem Tode Jakob von Marmals gelangten Herrschaft und Burg Haldenstein an den französichen Gesandten, J.J. von Castion, den zweiten Gemahl von Jakobs Witwe. Dieser lies 1542 das neue Schloss im Dorf errichten. Die Burg Haldenstein wurde noch bis 1695 bewohnt. 1567 kaufte Gregor von Hohenbalken die Herrschaft auf, die sich dank einem Schirmbrief der drei Bünde zu einem souveränen Zwergstaat entwickelte. Danach mehrere Besizterwechsel. Am 24.Dez.1769 stürtze die Südwand des Palas in die Tiefe. Nach weiteren Erdbeben, 1771 und 1787, stürtzten weitere Gebäudeteile ab. 1803 verlor die Herrschaft ihre Selbständikeit und wurde mit Graubünden vereint. Beschreibung: 5geschossiger Bergfried mit 3eckigem Grundriss. Reste des Palas Kategorie: Wanderung Höhendifferenz: 300m Zeit: 3h Max. Höhe: 856 M.ü.M. Länge: 5.8 km Schwierigkeit: sehr leicht
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