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Capanna Pairolo - Cima di Fojorina - Monte Cucco - San Lucio - Gazzirola - Capanna M.Bar
Website:
http://www.topin.travel
Zweite Etappe dieser spannenden und unvergesslichen Trekkingroute, die im Idealfall in drei Tagesmärschen bewältigt werden sollte, damit Sie auch genügend Zeit haben, um die einmaligen Aussichtspunkte und die Schönheit und Ruhe der Natur aus vollen Zügen zu geniessen! Auf halbem Weg haben Sie jeweils die Gelegenheit sich zu stärken und am Abend gibt es angenehme Übernachtungsmöglichkeiten in den Berghütten. Tourenbeschreibung: 3-Tages Trekking Die Berge, welche die Täler Cassarate und Vedeggio (Valli di Lugano) mit ihren gewundenen Erhebungen umgeben, bieten zauberhafte Wanderwege inmitten der Natur; auf den Spuren einer kulturellen Landschaft mit unvergleichlicher Aussicht auf den Luganersee und aussergewöhnlichem Panorama auf die Alpenkette sowie auf die Poebene. Das Lugano Trekking ist ein interessantes Erlebnis: man hat die Möglichkeit drei Tage lang auf faszinierenden Wegen zu wandern. Man startet in Brè, oberhalb Lugano, und kommt in Tesserete, der antiken Kirchgemeinde der Capriasca, an. Der Wanderer lässt die Lichter und den Lärm der Stadt hinter sich, zieht sich zurück, in die Ruhe und Grösse des Himmels. Die Route erstreckt sich über eine Länge von 44,4 km, mit Höhenunterschieden, die für alle erreichbar sind, und benötigt insgesamt eine Marschzeit von etwa 21 Stunden. Der Ausgangs- sowie der Ankunftspunkt werden von öffentlichen Verkehrsmitteln, welche die Stadt und den Bahnhof SBB von Lugano verbinden, bedient. Lugano Trekking bietet auch alternative Routen für die Dauer von einem bis zu zwei Tagen, welche von den Ortschaften des Val Colla auf einer Höhe von ungefähr 1000 Metern, der Oberen Capriasca sowie des Alto Vedeggio ausgehen. Entlang der Strecke, welche während den ersten zwei Tagen hauptsächlich dem Grenzgebiet mit Italien folgt, entdeckt man in der Höhe wechselweise Wälder, Weidegebiete, Almen sowie Hütten und agritouristische Betriebe mit Verpflegungs- und Übernachtungsmöglichkeiten, welche einige Erinnerungen und Zeugnisse der Bauernkultur aufleben lassen. Beschreibung der Tageswanderung: Am Anfang geht man auf steilen, mit Buchen bewaldeten Hängen, bevor man den Gipfel des Monte Boglia erreicht und die herrliche Aussicht, welche die Anstrengung des Aufstiegs vergessen lässt, geniessen kann. Der Abstieg gegen Norden folgt dem Kamm, welcher sich bald verbreitert und mit Erlenbüschen bewachsen ist. Man erreicht die Alpe Bolla, welche sich auf einer kleinen Hochebene befindet, und geht weiter in Richtung Denti della Vecchia. In der Mitte dominiert der Sasso Grande, der höchste Fels. Weiter führt der Weg durch den dichten Bergkiefernwald, um ihn kurz vor der Capanna Pairolo, wo man die Nacht verbringen kann, wieder zu verlassen. Geologie Vom Brè, über den Monte Boglia, bis zur Alpe Bolla, besteht der Untergrund aus Kalkkieselstein und Dolomit der unteren jurassischen Periode. In dem Gebiet der Denti della Vecchia kommt jedoch eine tiefer gelegene Schicht hervor: jene des oberen Trias, welche aus Haupt-Dolomit besteht. Zwischen den Denti della Vecchia und der Capanna Pairolo finden wir verrucanisches Konglomerat, welches noch älter ist. Das gesamte Gazzirola-Massiv besteht hingegen aus dem kristallinen Sockel in Form von Gneis, welcher die ältesten an der Oberfläche liegenden Felsen des Sottoceneri, repräsentiert. Auf dem Talboden des Val Colla finden wir Felsen, die von Sand, Kies und Ton aus der Eiszeit bedeckt sind (alte Gletschermoränen). Flora und Fauna Im Gebiet des Camoghè und des Gazzirola haben sich mehrere Pflenzen über tausende von Jahren erhalten und die Klimawechsel, während den verschiedenen Eiszeiten, überlebt. Die gesamte Strecke ist, aufgrund der vielfältiger Flora, äusserst interessant; besonders zwischen dem Monte Brè und der Cima dell'Oress. Die bedeutendsten Arten, die man im Gebiet beobachten kann, sind: Die Christrose (Helleborus niger): inmitten der Schneedecke finden wir diese schöne, weisse Blume im Gebiet zwischen dem Monte Brè und der Cima Fojorina. Bewimperte Alpenrose (Rhododendron hirsutum): wächst nur im oberen Val Colla und im Engadin; sie ist die Alpenrose der Kalkböden, charakterisiert durch die Härchen auf dem Rand der Blätter. Schildblättriger Hahnenfuss (Ranunculus thora): sie ist mit einem kuriosen, kurzen und breiten Blatt, worauf die charakteristischen Adern gut sichtbar sind, ausgestattet; typisch ist die gelbe Blüte. Flühblümchen (Primula auricola): sie liebt kalkhaltige Untergründe und Dolomit, man findet sie also auf den Denti della Vecchia und auf dem Generoso. Sie überlebt in kleinen Spalten zwischen den Felsen, indem sie die Feuchtigkeit in den fetten Blättern behält; die Farbe der Blüten ist tiefgelb. Die Tierwelt ist sehr vielfältig; mit ein wenig Glück kann man Hirsche, Gämse, Rehe und Wildschweine antreffen, oder ihre Spuren entdecken. Von grossem Interesse ist die Anwesenheit des Steinadlers, welcher regelmässig im Gebiet des Camoghè und des Tamaro nistet, des weissen Rebhuhns, des Haselhuhns sowie des Bergfasans. Auf den Weiden zwischen dem Gazzirola und dem Caval Drossa trifft man ziemlich häufig auf Murmeltiere. Kategorie: Wanderung Höhendifferenz: 1352m Zeit: 8.75h Max. Höhe: 2116 M.ü.M. Länge: 19.2 km Schwierigkeit: leicht
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